Im Wintersemester 2011/12 habe ich in Göttingen begonnen Deutsch und Politikwissenschaft zu studieren. In der Regelstudienzeit habe ich dann im September 2014 meinen Bachelor beendet und im Oktober das Master of Education Studium der Fächer Deutsch und Politik-Wirtschaft für das gymnasiale Lehramt aufgenommen; ein Jahr später habe ich mich außerdem im politikwissenschaftlichen Master Globale Politik eingeschrieben. Nach sieben Jahren wurde das Studium im September 2018 beendet. Was folgt, ist eine Abrechnung anhand von geschriebenen Hausarbeiten und Seiten.

Insgesamt habe ich in sechs Jahren 32 schriftliche Arbeiten verfasst, davon sieben gemeinsam mit mindestens einer anderen Person. 15 Arbeiten gehören zu den Fachgebieten Sozial- und Politikwissenschaft inkl. ihrer Didaktik. In Germanistik wurden inkl. der fachdidaktischen Arbeiten elf Arbeiten verfasst. In erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Modulen entstanden sechs Arbeiten.

Sechs Arbeiten wurden, manchmal mit einigen geschriebenen Seiten, manchmal noch in der Ideenfindung, abgebrochen und nicht mehr abgegeben. Insgesamt wurden ca. 714 Seiten an wissenschaftlichen Hausarbeiten abgegeben. Abzüglich der Anteile anderer Gruppenmitglieder entfallen ca. 532 Seiten allein auf mich.
Am wenigsten Seiten wurden, abgesehen vom ersten Wintersemester 2011/2012, in 2015 geschrieben – nämlich nur 37 Seiten. Die meisten hingegen im letzten Jahr 2018 -nämlich 110 Seiten, wobei hierunter die Masterarbeit fällt.
In der Universität habe ich vom Wintersemester 2011/12 bis zum Sommersemester 2018 10.226 Seiten in 905 Druckaufträgen gedruckt und kopiert. Hinzu kommen schätzungsweise 4000 Seiten, die zuhause gedruckt wurden.
2012
Grundproblem: Altersarmut. Lage, Ursachen und Möglichkeiten der Bekämpfung (gemeinsam mit drei Kommilitoninnen). 24 Seiten.
2013
Chrétiens‘ und Hartmanns „Erec“: Joie de la curt im Vergleich. 14 Seiten.
w-Bewegung im Deutschen. 6 Seiten.
Erklärungsversuche für die sinkende Wahlbeteiligung bei Wahlen zum Europäischen Parlament. 9 Seiten.
Medienmacht. Können Medien eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland darstellen? (gemeinsam mit vier Kommiliton/innen). 7 Seiten.
Literaturkritik im Fernsehen am Beispiel von „Druckfrisch“ und „Das blaue Sofa“. 15 Seiten.
Portfolio zum allgemeinen Schulpraktikum. 22 Seiten.
2014
Der Regionalkrimi zwischen Kriminalroman und Heimatroman. Eine Analyse am Beispiel des Göttingen-Krimis „Die Tote im Leinekanal“. 14 Seiten.
Die Blumen von Hiroshima. Eine literaturwissenschaftliche Untersuchung der japanischen Figuren mithilfe von Pierre Bourdieus Konzeptionen von Habitus und Kapital. 25 Seiten.
Reicht der Beutelsbacher Konsens? Geschichte, Inhalt und Zukunftsfähigkeit des Konsenses von 1976. 11 Seiten.
Auswertung des Orientierungspraktikums. 7 Seiten.
Europäische Identität und die Legitimität der Europäischen Union. Theoretische Überlegungen und empirische Befunde am Beispiel des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission. Bachelorarbeit. 50 Seiten.
2015
Was ist der Mensch? Menschenbilder im Wandel – ein Epochenüberblick. Ausführlicher Unterrichtsentwurf (gemeinsam mit einer Kommilitonin). 10 Seiten.
Was Politiker brauchen – und Frauen nicht können? Fähigkeiten politisch Aktiver aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse. 18 Seiten.
Gymnasiallehrer und ihre beliefs zu Inklusion. Forschungsbericht (gemeinsam mit vier Kommilitoninnen). 11 Seiten.
2016
Forschungsdesign. Eine diskursive Analyse zur Konstruktion der (Nicht-) Zugehörigkeit des Vereinigten Königreichs zur Europäischen Union in der Brexit-Debatte 2013-2016. 9 Seiten.
„Should they stay or should they go?“ Eine diskursanalytische Untersuchung des UK-EU-Verhältnisses unter dem Gesichtspunkt der Identität. 29 Seiten.
Text Mining mit R in der Politikwissenschaft. Dokumentation am Beispiel der Analysen von ausgewählten Regierungserklärungen deutscher Bundeskanzler (gemeinsam mit drei Kommiliton/innen). 13 Seiten.
Der Fall Siemens. Definition, Ursachen, Kosten und Bekämpfung von Korruption. 7 Seiten.
Pfadabhängigkeit und Vetospielertheorie. Die Grundzüge der Theorien und Konzeptionen und ihre Bedeutung für die vergleichende Staatstätigkeitsforschung. 24-Stunden-Essay. 7 Seiten.
Die Wahrnehmung der Flüchtlingskrise und die Auswirkung auf das Wahlverhalten von Göttinger Studierenden. Methodenbericht (gemeinsam mit C. Siebert). 15 Seiten.
Jungs lesen anders als Mädchen. Ansätze gendersensibler Leseförderung (gemeinsam mit zwei Kommilitoninnen). 15 Seiten.
Fachpraktikum Deutsch. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des 5-wöchigen Praktikums. 17 Seiten.
2017
„Der Islam ist nicht mein Feind.“ Eine Stereotypenanalyse aus linguistischer Sicht einer Rede Björn Höckes am 18. Mai 2016 in Erfurt. 13 Seiten.
Spekulation, Krise und Erzählung. Eine (Figuren-) Analyse von Jonas Lüschers „Frühling der Barbaren“. 25 Seiten.
Ästhetische Erfahrungen. Reflexion der im Seminar angeleiteten Methode des Standbilds. 12 Seiten.
Civic Education und politische Bildung. Ein Vergleich zwischen Deutschland und den USA. 20 Seiten.
MOOC Civic Education: Offener Onlinekurs Demokratiebildung. Evaluation der Module 1 & 2. 17 Seiten.
2018
Biographische Fallrekonstruktion. Der Fall Hans Schneider. 18 Seiten.
60 Jahre nach Agnes. 7 Seiten.
Die Darstellung des Grundgesetzes im Politikunterricht. Eine qualitative Untersuchung von Curricula und Schulbüchern. Masterarbeit. 80 Seiten.
Arbeiten, die niemals abgeschlossen wurden
Die Wende und die Identität des Einzelnen. Eine Analyse von Brigitte Burmeisters „Norma“. 2012.
Einbrechende Finanz- und Figurenwelten. Habitus und Kapital in Romanen der Finanzkrise. 2014.
Identität in Etappen. Zur Identitätskonstruktion in Christian Krachts „Faserland“. 2015.
Merkel und Steinbrück. Eine stilistische Analyse zweier politischer Reden im Deutschen Bundestag. 2015.
Sprachförderung als Mittel gegen Chancenungleichheit. Eine Betrachtung mit Bourdieu. 2015.
Schreibprozessdidaktik. 2016.
